Starker Dollar setzt Tiffany zu - Touristen halten sich zurück

USA-Touristen halten wegen des starken Dollar ihr Geld zusammen und verhageln damit dem Edeljuwelier Tiffany das Geschäft. Das 1837 gegründete Unternehmen rechnet in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 mit weiteren Einbußen, wie Tiffany am Freitag mitteilte.

Im laufenden ersten Quartal sei ein Rückgang beim Gewinn je Aktie zwischen 15 bis 20 Prozent zu erwarten und im zweiten Vierteljahr von fünf bis zehn Prozent.
Durch die Weigerung Rabattaktionen zu gewähren, belastet sich Tiffany zusätzlich. Damit verzichtet der für sein Hauptgeschäft auf der Fifth Avenue in New York bekannte Juwelier auf Einnahmen von weniger betuchten Kunden. Das machte sich schon im wichtigen Weihnachtsgeschäft bemerkbar. Im Schlussquartal des am 31. Jänner zu Ende gegangenen Geschäftsjahres 2015 fiel der Gewinn um knapp 17 Prozent auf 163 Mio. Dollar (144,1 Mio. Euro) und der Umsatz um 5,6 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

Newsticker

EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

Newsticker

Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

Newsticker

"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden