Starker Dollar setzt Edeljuwelier Tiffany zu

Der starke Dollar macht dem Edeljuwelier Tiffany zu schaffen. Erstmals seit fünf Jahren setzte das Unternehmen in einem Quartal weniger um als zuvor. Eine Besserung ist kurzfristig nicht in Sicht. Vorbörslich gaben die Aktien am Freitag nahezu vier Prozent nach.

Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014/2015 (zum 31. Jänner) sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 1,29 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) gefallen, teilte Tiffany mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet. Im laufenden Quartal werde der Erlös wohl um zehn Prozent sinken, erklärte der Juwelier. Der Nettogewinn werde zudem um 30 Prozent zurückgehen, dann aber ab dem dritten Quartal wieder mit zweistelligen Prozentraten steigen. Insgesamt sei im laufenden Geschäftsjahr mit einem kleinen Gewinnwachstum zu rechnen.

Tiffany macht rund die Hälfte des Umsatzes außerhalb der USA. Für die heimischen Umsätze sorgen größtenteils Touristen. Mehr als 200 Mio. Dollar geben sie jährlich im Schnitt bei ihren Besuchen in den Juwelier-Filialen aus. Es wird aber erwartet, dass der Touristenstrom wegen des starken Dollars und wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Heimatländern 2015 schwächer ausfallen wird.

Insgesamt erhöhte Tiffany im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um fünf Prozent auf 4,25 Mrd. Dollar. Netto stieg der Gewinn auf 484 von 181 Mio. Dollar.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht