Starke Ticketnachfrage stützt Air France-KLM

Paris (APA/dpa-AFX) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat dank starker Ticketnachfrage und einer sinkenden Spritrechnung im Tagesgeschäft überraschend viel verdient. Das operative Ergebnis steigerte der Konzern im dritten Quartal um 39 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro, wie Air France-KLM am Freitag in Paris mitteilte.

Mit 27,9 Millionen Passagieren beförderte die Airline 5,1 Prozent mehr Fluggäste als vor einem Jahr - in den beiden Vorjahren hatte die Angst vor Terroranschlägen viele Touristen von einem Besuch nach Paris abgehalten. Die wieder steigende Nachfrage ließ die Ticketpreise steigen, während Air France zugleich weniger für Kerosin-Treibstoff ausgeben musste.

Der Nettogewinn legte jedoch nur um 1,5 Prozent auf 552 Millionen Euro zu. Das lag an höheren Steuern sowie Sonderkosten für eine Einigung mit KLM-Kabinencrews zu deren Pensionsfonds. Auch mit den Piloten der niederländischen Tochter hat sich das Unternehmen vorläufig geeinigt, die Effekte daraus sollen im vierten Quartal anfallen. KLM ist der profitablere Teil des Konzerns.

Konzern-Finanzchef Frederic Gagey machte den Trend zu steigenden Ticketpreisen in nahezu allen geografischen Regionen aus. Auch im vierten Quartal soll es so weitergehen, während die Spritkosten im Vergleich mit dem Vorjahr stabil bleiben sollen. Im dritten Quartal kletterte der Gesamtumsatz bei Air France KLM um 4,3 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne