Starke Nachfrage nach neuer Apple-Uhr erwartet

Apple kann sich auf eine starke Nachfrage nach seiner neuen Uhr einstellen. Wall-Street-Analysten gehen davon aus, dass der US-Technologieriese nach Vorbestellungen in Millionenhöhe schon bald die Produktion beschleunigen wird. Im Handel wird die Apple Watch erst ab dem 24. April sein. Doch am Freitag konnten Interessenten sich die Uhr in Apple-Shops schon anschauen und Reservierungen aufgeben.

Nach Schätzung der Marktforschungsfirma Slice Intelligence gab es in den USA fast eine Million Vorbestellungen. Offizielle Zahlen des Unternehmens wurden noch für diesen Montag erwartet.

"Basierend auf unseren Beobachtungen und Medienberichten war das Angebot am Starttag je nach Modell in den ersten 10 bis 30 Minuten weitgehend ausverkauft", stellte Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray fest. Er rechnet damit, dass Apple im laufenden Quartal 2,3 Millionen Uhren verkaufen und die Fertigung zwischen Mitte Mai und Juni forcieren wird. Die Kollegen von BofA Merrill Lynch prognostizierten sogar einen Absatz von vier Millionen im aktuellen Vierteljahr.

Zum eigentlichen Verkaufsstart Ende kommender Woche dürften etwa fünf Millionen Apple Watches erhältlich sein, sagte das Brokerhaus Pacific Crest voraus. In diesem Jahr werde der Konzern deutlich über 20 Millionen Stück fertigen können. Dies wären zwar nur etwas mehr als fünf Prozent der iPhone-Kundenbasis, aber fast die Hälfte des gesamten Marktes für Uhren zu Preisen ab 200 Dollar (189,2 Euro), rechneten die Experten vor. "Wir glauben, dass die Apple Watch den traditionellen Markt für Modeuhren kräftig aufmischen wird."

Apple hatte seine Computeruhr Anfang März vorgestellt. Das günstigste Modell soll für etwa 350 Dollar, das aus Gold für bis zu 17.000 Dollar erhältlich sein. Angestammte Luxusuhrenhersteller wie Swatch und Tag Heuer wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und ebenfalls ins Smartwatch-Geschäft einsteigen. Dort sind bereits die Apple-Rivalen Samsung Electronics, Sony und LG Electronics aktiv - allerdings mit mäßigem Erfolg.

Berlin/Schwechat (APA/Reuters) - Ein Deal mit der Lufthansa ist nach Ansicht des Air-Berlin-Generalbevollmächtigten Frank Kebekus die einzige Alternative für das Weiterleben der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki.
 

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Air-Berlin-Bevollmächtigter befürchtet Insolvenz von Tochter Niki

Wien (APA) - Bei dem in Wien und Warschau börsennotierten Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Warimpex gibt es einen Wechsel im Vorstand: Daniel Folian (37) wird ab 1. Jänner 2018 neuer Finanzchef statt Georg Folian (69), der aus dem Vorstand ausscheidet. Daniel Folian wurde heute (Donnerstag) vom Warimpex-Aufsichtsrat nominiert, der Beschluss soll in der AR-Sitzung am 18. Dezember erfolgen.
 

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Warimpex - Daniel Folian wird neuer Finanzvorstand

Frankfurt (APA/dpa) - Mit einer weiteren Verschärfung der Kapitalregeln für Banken wollen Aufseher und Notenbanker rund um den Globus das Finanzsystem sicherer machen. Nach monatelangem Streit einigten sich Europäer und Amerikaner auf einen Kompromiss zur Ausgestaltung der nach der jüngsten Finanzkrise eingeführten sogenannten Basel-III-Regeln.
 

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Aufseher einigen sich auf schärfere internationale Regeln für Banken