Starke Chip-Nachfrage beschert Samsung Rekord beim Betriebsgewinn

Seoul (APA/Reuters) - Samsung Electronics hat dank der starken weltweiten Nachfrage nach Speicherchips einen so hohen Betriebsgewinn eingefahren wie noch nie zuvor. Das operative Ergebnis habe sich im dritten Quartal wohl auf 14,5 Billionen Won (umgerechnet 10,8 Milliarden Euro) gesteigert und damit fast verdreifacht, teilte der südkoreanische Apple-Rivale am Freitag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit.

Dies ist mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz hat sich demnach um fast 30 Prozent auf 46,2 Milliarden Euro verbessert.

Während Apple ausschließlich Unterhaltungselektronik im Angebot hat, kann Samsung auf ein breites Sortiment setzen, das auch aus Fernsehern, Hausgeräten, Halbleitern und Bildschirmen besteht. Dies kam den Südkoreanern nun zu Gute. Laut Analysten kurbelten zum einen rege Verkäufe des neuen Smartphone-Flaggschiffs Galaxy Note 8 den Umsatz an, der vor einem Jahr noch unter der kostspieligen Rückrufaktion des Vorgängermodells litt. Zum anderen profitiert Samsung weiterhin vom Boom bei den Speicherchips.

"Während sich die Ausweitung des Speicherchip-Angebots drastisch verlangsamt hat, übertrifft die Nachfrage alle Erwartungen, was die Preise in die Höhe schießen lässt", sagte Analyst Kim Woon Hoo von der Investmentbank IBK. Neue Fabriken des Weltmarktführers Samsung und der Nummer zwei SK Hynix werden wohl erst 2019 an den Start gehen.

Samsung veröffentlicht Ende Oktober genauere Angaben zum Quartal. Gewinnmitnahmen drückten die Aktie am Freitag um rund 0,8 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro