Starbucks will auch in Supermärkten Kaffee brühen

Köln/Seattle - Starbucks eröffnet ab 2016 in Deutschland auch in Supermärkten Filialen. Im Laufe des nächsten Jahres werde die Kaffeehauskette "in Großstadtlagen" auch in Rewe-Märkten vertreten sein, wie Starbucks und Rewe am Montag mitteilten. Die Kunden erhielten dort das "gewohnte Starbucks-Angebot" mit Kaffee, weiteren Getränken und Speisen - "für den direkten Verzehr vor Ort oder für unterwegs".

Rewe will durch die Zusammenarbeit mit Starbucks das Einkaufserlebnis der Kunden "noch attraktiver" machen, die Kaffeehauskette will neue Kunden gewinnen. Sie baut nach eigenen Angaben derzeit in ganz Europa ihre Präsenz in Supermärkten aus. In Deutschland betreibt Starbucks derzeit 159 Filialen. In Deutschland gibt es 3.000 Rewe-Märkte.

Eine derartige Kooperation ist in Österreich vorerst wohl nicht geplant. "Von Plänen in Österreich ist mir nichts bekannt", so eine Rewe-Sprecherin zur APA.

Luxemburg (APA/AFP) - Unternehmen können sich nicht missbräuchlich auf bestehende Steuerregeln berufen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Mittwoch, dass "missbräuchliche Praktiken von Wirtschaftsteilnehmern" von der Anwendung des EU-Rechts nicht gedeckt sind. Konkret bestätigte der EuGH eine Mehrwertsteuerforderung der Steuerbehörden in Irland für den Verkauf von Immobilien. (Az: C-251/16)
 

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EuGH-Urteil: Legal aber missbräuchlich heißt illegal

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.
 

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Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat sich Mittwoch bei der Präsentation ihrer Empfehlungen zu den Budgetentwürfen der Staaten für 2018 im Rahmen des Europäischen Semesters positiv über die wirtschaftliche Entwicklung gezeigt. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici jubelte über das beste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Das durchschnittliche Defizit im Euroraum werde 2018 weniger als ein Prozent betragen.
 

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EU-Kommission erfreut über bestes Wirtschaftswachstum seit 10 Jahren