Star-Fondsmanager Jain verlässt die Schweizer Bank Vontobel

Zürich - Star-Fondsmanager Rajiv Jain verlässt die Schweizer Bank Vontobel Ende Mai. Nach 22 Jahren bei dem Zürcher Institut wolle Jain eigene unternehmerische Pläne verfolgen, teilte Vontobel am Montagabend mit. Nachfolger werde sein bisheriger Stellvertreter Matthew Benkendorf.

Jain dürfte schwierig zu ersetzen sein. Experten zufolge leistete er einen großen Beitrag zum im Branchenvergleich überdurchschnittlichen Wachstum der Bank Vontobel in den vergangenen Jahren. Zuletzt verwaltete sein Bereich mit knapp 70 Mitarbeitern rund 48 Mrd. Dollar (43,8 Mrd. Euro) oder über ein Drittel des Gesamtbestandes der Bank.

Welche Folgen der Abgang eines prominenten Fondsmanagers auf die verwalteten Vermögen eines Instituts haben kann, zeigt das Beispiel der Allianz-Tochter Pimco. Dort hatten sich die Abflüsse nach dem Weggang des Fonds-Gründers Bill Gross im September 2014 beschleunigt.

Der Abgang von Jain könnte aber auch positiv für Vontobel sein. Einem Insider zufolge kam Jain auf ein Gehalt, das die 3,2 Mio. Franken (2,9 Mrd. Euro) von Konzernchef Zeno Staub um ein Vielfaches übertraf. Damit dürften sich die Kosten der Bank nun spürbar verringern.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch