Star-Fondsmanager Jain verlässt die Schweizer Bank Vontobel

Zürich - Star-Fondsmanager Rajiv Jain verlässt die Schweizer Bank Vontobel Ende Mai. Nach 22 Jahren bei dem Zürcher Institut wolle Jain eigene unternehmerische Pläne verfolgen, teilte Vontobel am Montagabend mit. Nachfolger werde sein bisheriger Stellvertreter Matthew Benkendorf.

Jain dürfte schwierig zu ersetzen sein. Experten zufolge leistete er einen großen Beitrag zum im Branchenvergleich überdurchschnittlichen Wachstum der Bank Vontobel in den vergangenen Jahren. Zuletzt verwaltete sein Bereich mit knapp 70 Mitarbeitern rund 48 Mrd. Dollar (43,8 Mrd. Euro) oder über ein Drittel des Gesamtbestandes der Bank.

Welche Folgen der Abgang eines prominenten Fondsmanagers auf die verwalteten Vermögen eines Instituts haben kann, zeigt das Beispiel der Allianz-Tochter Pimco. Dort hatten sich die Abflüsse nach dem Weggang des Fonds-Gründers Bill Gross im September 2014 beschleunigt.

Der Abgang von Jain könnte aber auch positiv für Vontobel sein. Einem Insider zufolge kam Jain auf ein Gehalt, das die 3,2 Mio. Franken (2,9 Mrd. Euro) von Konzernchef Zeno Staub um ein Vielfaches übertraf. Damit dürften sich die Kosten der Bank nun spürbar verringern.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit