Standort USA wegen Handelskonflikts weniger attraktiv

Berlin (APA/Reuters) - Der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union dämpft einer Umfrage zufolge die Attraktivität der weltweit führenden Volkswirtschaft für deutsche Unternehmen. Zwei Fünftel der Firmen beurteilten die USA weniger günstig als vor Beginn des Streits, teilte die deutsch-amerikanische Handelskammer (AmCham) am Dienstag zu einer Umfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen mit.

AmCham-Präsident Frank Sportolari bezeichnete die Ergebnisse als Warnsignal. Unternehmen bräuchten Verlässlichkeit und einen Fahrplan zur Beilegung des Handelskonflikts.

Der Streit zwischen den USA und der EU belaste die Investitionspläne der Firmen, wenngleich die Mehrheit an den Plänen festhalte. Aber 18 Prozent der deutschen Betriebe und sechs Prozent der US-Firmen erklärten, dass sie ihre Ausgabenpläne seit Beginn des Handelskonflikts zurückgefahren hätten.

Die Chancen auf eine rasche Beilegung des Streits schätzen sie zudem zurückhaltend ein: Insgesamt 71 Prozent gaben an, sie glaubten nicht, dass das jüngste Treffen von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker mit US-Präsident Donald Trump einen Durchbruch gebracht habe. Dabei war vereinbart worden, vorerst auf Sonderzölle auf Auto-Importe zu verzichten und Verhandlungen zum Abbau von Handelsbarrieren aufzunehmen.

Die deutsch-amerikanische Handelskammer hat nach eigenen Angaben etwa 3.000 Mitglieder.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen