Standort Österreich bei US-Firmen wieder höher im Kurs

Wien (APA) - Das Geschäftsklima in Österreich hat sich aus Sicht von Managern amerikanischer Firmen deutlich aufgehellt. Sämtliche Indikatoren des aktuellen Business-Barometers der US-Handelskammer hätten sich gut entwickelt. "Der positive Trend in Österreich ist eine gute Basis, um neue wirtschaftliche Brücken zu bauen und Handelsbeziehungen zu fördern", so AmCham-Austria-Präsidentin Sandra Kolleth.

Sowohl die aktuelle Geschäftslage und das -klima als auch die künftigen Erwartungen für die Geschäftsentwicklung in Österreich haben sich demnach verbessert. Bei den Investitionen ist ebenfalls ein leichter Aufwärtstrend bemerkbar: "Der Anteil der Unternehmen, die in den nächsten zwölf Monaten mehr in Österreich investieren wollen, steigt von 16 auf 21 Prozent", heißt es in einer Aussendung der US-Handelskammer in Österreich (AmCham Austria). Trotzdem planten demnach nur 22 Prozent der Befragten, in den nächsten sechs Monaten mehr Mitarbeiter einzustellen.

Eingehoben wurden die Daten allerdings vor der Nationalratswahl. Befragt wurden 100 Top-Manager von US-Unternehmen in Österreich. Sie stellen hierzulande 26.000 Arbeitsplätze, so AmCham Austria.

Ebenfalls verbessert habe sich die Standortattraktivität Österreichs, sie wurde von 35 Prozent der Unternehmen als positiv beurteilt, "hier ist aber nach wie vor viel zu tun", so Kolleth. Zu den größten Herausforderungen für die Firmen zählen die "Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, die hohe Steuerbelastung der Unternehmen sowie die im europäischen Vergleich sehr hohen Lohnnebenkosten".

Der US-Wirtschaft wurden hingegen keine rosigen Aussichten bescheinigt: Sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich nach den in Österreich tätigen Managern von US-Unternehmen gegenüber dem Vorquartal deutlich eingetrübt. "Auch das aktuelle Geschäftsklima in den Vereinigten Staaten wird nur mehr von 38 Prozent als gut empfunden, während vor einem halben Jahr noch 56 Prozent von einem guten Geschäftsklima überzeugt waren", so die US-Handelskammer.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte