Standard & Poor's: Bund hätte Optionen, Kärnten zu unterstützen

Klagenfurt/Wien - Die Ratingagentur Standard & Poor's - die weder die Hypo-Bad Bank Heta noch das Land Kärnten benotet - schaut sich die Entwicklung bei der staatlichen Heta aber doch genau an. Das Land Kärnten, das für die Anleiheschulden der Heta haftet, könnte im Ernstfall vielleicht vom Bund Hilfen erwarten, meint die Ratingagentur, etwa in Form langfristiger Kredite.

Die Ratingagentur erwartet durch eine infolge des FMA-Schuldenschnitts formal fest gestellte Zahlungsunfähigkeit der Heta kaum Auswirkungen auf die Bankenlandschaft und die Bonität Österreichs und der Bundesländer. Und das, obwohl man bei der Agentur nicht damit rechnet, dass das Land Kärnten seiner Ausfallsbürgschaft für die Heta-Anleihen in vollem Ausmaß gerecht werden wird, wie es in einer Einschätzung heißt.

Der "Fall Heta" zeige aber, dass Investoren sich sowohl die dahinterliegenden Kredite als auch die Kreditwürdigkeit der die Garantien gebenden Gebietskörperschaften genau ansehen sollten. Bei der Heta wird ein Haircut durch die Finanzmarktaufsicht vor Ende des Zahlungsmoratoriums erwartet. Mit einem Einspringen des Bundes für die Kärntner Haftungen rechnen die Analysten eher nicht.

Allerdings gebe es diverse Möglichkeiten, wie der Bund das Land finanziell unterstützen könnte, etwa durch langfristige Darlehen. Kärnten wiederum könnte die Kelag verkaufen, den Zukunftsfonds auflösen und die Wohnbau-Forderungen zu Geld machen. Allerdings hält man bei Standard&Poor's diese Szenarios als "unwahrscheinlich".

Wien (APA) - Schlechte Arbeitsbedingungen und schwere Umweltbelastungen durch die Leder- und Schuhindustrie bemängeln die NGOs Clean Clothes Kampagne (CCK) und Global 2000. Ein "Label-Check" soll Konsumenten Orientierung beim Schuhkauf liefern und so den ökologischen und sozialen Fußabdruck der Schuhe verringern helfen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
 

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NGOs bemängeln Umweltbelastung durch die Leder- und Schuhindustrie

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland nähert sich dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge der Hochkonjunktur. Es hob seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 2,0 auf 2,3 Prozent und für 2018 von 2,2 auf 2,5 Prozent an. "Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf", erklärten die Kieler Forscher am Donnerstag.
 

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Institut: Deutschland ist in Richtung Hochkonjunktur unterwegs

Washington (APA/Reuters) - In den USA sind die Weichen für die größte Steuerentlastung seit mehr als drei Jahrzehnten gestellt: Die Republikaner im US-Kongress einigten sich auf einen Gesetzesentwurf, über den noch vor Weihnachten abgestimmt werden soll. Nach fast einem Jahr im Amt wäre die Reform der erste große gesetzgeberische Erfolg für US-Präsident Donald Trump.
 

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Trumps Steuerreform bekommt letzten Schliff - Einigung auf Entwurf