Standard & Poor's senkt türkische Bonitätsnote

Istanbul (APA/Reuters) - Aus Sorge über die Inflation in der Türkei hat die Ratingagentur Standard & Poor's ihre Bonitätsnote für das Land überraschend gesenkt. Sie werde auf BB-/B von zuvor BB/B nach unten korrigiert, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Die Änderung erfolgte demnach nicht im Rahmen einer turnusmäßigen Überprüfung, sondern ist Ausdruck wachsender Sorgen.

Die S&P-Experten erklärten, mit dem Verfall der türkischen Lira werde es für Unternehmen schwieriger, in Fremdwährungen aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Das wirke sich auch auf die Staatsschulden negativ aus, von denen 40 Prozent in anderen Währungen aufgenommen worden seien. Zudem sei die Zentralbank der Türkei zunehmendem Druck der Politik ausgesetzt.

Die Währungshüter erwarten nach eigenen Angaben in diesem Jahr eine Teuerungsrate von 8,4 Prozent. Mittelfristig liegt das Ziel bei fünf Prozent.

S&P hatte türkische Staatsanleihen schon bisher als Ramsch eingestuft. Damit fallen sie für viele Investoren wie bestimmte Fonds als Anlage aus. Eine Herabstufung der Bonitätsnote könnte nun die Zinskosten für die Regierung weiter verteuern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro