Stahlverbandschef Eder rechnet mit Stellenabbau in der Branche

Der Präsident des Weltstahlverbandes und voestalpine-Chef, Wolfgang Eder, rechnet europaweit mit Stellenabbau in der Stahlbranche. "Die europäische Stahlindustrie sitzt auf 40 Millionen Tonnen Überkapazitäten und produziert zu teuer", sagte Eder der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwoch). Ursache seien hohe Subventionen.

"Wir müssen den Mut haben, eine Bereinigung zuzulassen", sagte Eder. In keinem Szenario könnten alle Arbeitsplätze erhalten werden. Bei der voestalpine selbst ist den Angaben des Konzernchefs bei der heutigen Pressekonferenz in Wien zufolge hingegen kein Personalabbau geplant. Vielmehr sei die Mitarbeiterzahl im bisherigen Geschäftsjahr 2014/15 gestiegen.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche