Stahlverbandschef Eder rechnet mit Stellenabbau in der Branche

Der Präsident des Weltstahlverbandes und voestalpine-Chef, Wolfgang Eder, rechnet europaweit mit Stellenabbau in der Stahlbranche. "Die europäische Stahlindustrie sitzt auf 40 Millionen Tonnen Überkapazitäten und produziert zu teuer", sagte Eder der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwoch). Ursache seien hohe Subventionen.

"Wir müssen den Mut haben, eine Bereinigung zuzulassen", sagte Eder. In keinem Szenario könnten alle Arbeitsplätze erhalten werden. Bei der voestalpine selbst ist den Angaben des Konzernchefs bei der heutigen Pressekonferenz in Wien zufolge hingegen kein Personalabbau geplant. Vielmehr sei die Mitarbeiterzahl im bisherigen Geschäftsjahr 2014/15 gestiegen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte