Stahlhändler KlöCo mit Einbußen im Quartal

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) hat sich trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Quartal etwas optimistischer als bisher zur Entwicklung im Gesamtjahr geäußert. Das operative Ergebnis könne durch den Anstieg der Stahlnachfrage 2018 leicht über dem Vorjahr liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Bisher hatte Vorstandschef Gisbert Rühl einen stabilen Gewinn angepeilt. Im ersten Quartal schrumpfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 56 Mio. Euro nach 77 Millionen im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit knapp 59 Mio. Euro gerechnet.

Die Stahlpreise seien nicht mehr so stark angestiegen wie im ersten Quartal des Vorjahres, erklärte KlöCo. Außerdem mache dem stark auf dem US-Markt tätigen Konzern ein schwächerer Dollar zu schaffen. Für das zweite Quartal stellt KlöCo ein Ebitda von 65 bis 75 Mio. Euro in Aussicht nach 63 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne