Stahlbaufirma Kamper insolvent

Wiener Neustadt (APA) - Über das Vermögen der Kamper Stahlbau Ges.m.b.H. mit Sitz in Gloggnitz ist beim Landesgericht Wiener Neustadt ein Konkursverfahren beantragt worden. Wie der AKV Europa am Montag mitteilte, sind 75 Gläubiger mit Forderungen von insgesamt 2,43 Mio. Euro und zwölf Dienstnehmer betroffen. Zudem seien Löhne und Gehälter im Ausmaß von 20.000 Euro offen.

Das Unternehmen war bereits 2014 insolvent, wobei damals ein Sanierungsplan mit einer Gesamtquote von 20 Prozent angenommen wurde. Laut eigenen Angaben konnte die letzte Teilquote von sechs Prozent nicht mehr finanziert werden.

Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz wurde auf Umsatzrückgänge zurückgeführt. Die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen laut AKV im Zuge des Verfahrens erst überprüft werden. Bisher wurde kein Sanierungsantrag gestellt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma