Stahlarbeiter demonstrieren gegen Billigkonkurrenz

Brüssel - Tausende Stahlarbeiter wollen in Brüssel aus Protest gegen die Billigkonkurrenz aus China auf die Straße gehen. Der Europäische Stahlverband Eurofer erwartet am Montag gegen Mittag mehr als 5.000 Teilnehmer zu der Demonstration. Die Stahlbranche in Europa ächzt unter einem Verfall der Stahl- und Rohstoffpreise.

Branchengrößen wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp kämpfen mit dem schwierigen Umfeld. In einem Brandbrief hatten Deutschland und sechs weitere Länder die EU zum Handeln aufgefordert. Die heimische Industrie müsse gegen "unfaire Handelspraktiken" geschützt werden, hieß es.

Die EU-Kommission hatte am Freitag bestimmte Stahlerzeugnisse aus China und Russland mit Einfuhrzöllen belegt. Es geht um sogenannte kaltgewalzte Flachstahlerzeugnisse. Bei drei weiteren Stahlprodukten aus China leitete die Brüsseler Behörde Anti-Dumping-Untersuchungen ein. Dabei soll festgestellt werden, ob ausländische Erzeugnisse in Europa zu einem künstlich niedrigen Preis verkauft werden.

Bei einer Konferenz der EU-Kommission am Montag (10.00 Uhr) in Brüssel soll zudem über die Lage des Stahlsektors und anderer energieintensiver Industrien diskutiert werden. Teilnehmen werden unter anderem EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska, Minister aus mehreren EU-Staaten und Vertreter verschiedener Branchen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro