Stärkstes Job-Wachstum in Eurozone seit vier Jahren

Der Markit-EM-Index bescheinigt für den Monat Mai 2015 zwar einen Rückgang des Wachstums. Der Jobaufbau hat sich laut Markit-Umfrage aber dennoch beschleunigt.

Berlin. Trotz eines leicht verlangsamten Wachstums schafft die Wirtschaft der Eurozone zur Zeit so viele Stellen wie zuletzt 2011. Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister fiel im Mai zwar um 0,5 auf 53,4 Punkte, wie das Markit-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte.

"Gleichwohl blieb das Wachstum robust genug, dass sich der Jobaufbau so stark beschleunigte wie seit vier Jahren nicht mehr", hieß. Das Barometer hielt sich trotz des Rückgangs über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert.

"Der Aufschwung hat zum zweiten Mal in Folge leicht an Fahrt verloren", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Dies sei "momentan kein allzu großes Problem". "Dass es mit der Beschäftigung derzeit so rasant aufwärts geht, liegt vor allem an dem guten Geschäftsklima und der Zuversicht unter den Arbeitgebern, insbesondere in der Industrie", sagte Williamson. Dort kurbele der schwache Euro das Exportgeschäft kräftig an.

Die Unternehmen kauften Vorleistungen und Rohstoffe deutlich teurer ein als zuletzt. Ihre Einkaufspreise legten so kräftig zu wie seit drei Jahren nicht mehr. "Dies dürfte sich alsbald wieder in höheren Inflationsraten niederschlagen", sagte Williamson. Der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt das gelegen. Sie pumpt im Kampf gegen eine drohende Deflation - einem Preisverfall auf breiter Front - viel Geld in die Wirtschaft.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert