Stadt Wien begann mit Vernichtung illegaler Wettautomaten

Wien (APA) - Die Stadt Wien hat am Mittwoch mit der Zerstörung von illegalen Wettautomaten begonnen. Im Beisein der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) wurden die ersten 53 von insgesamt 430 beschlagnahmten Geräten im Flachbunker des Abfalllogistikzentrums der MA 48 in Simmering vernichtet. "In Wien haben illegale Wettlokale keinen Platz, unsere strengen Kontrollen zeigen Wirkung", betonte Sima.

Der Zerstörung ging ein langwieriges Rechtsverfahren voran. In den ersten 53 Fällen liege nun die rechtskräftige Entscheidung vor, so Sima. Die restlichen Automaten sollen nach Abschluss der noch laufenden Verfahren ebenfalls vernichtet werden.

Das Verbot des Kleinen Glücksspiels im Jänner 2015 habe zunehmend zu einer Verlagerung vom Glücksspiel auf Sportwetten geführt, erklärte die Stadträtin. Neue Wettlokale seien damals wie "Schwammerl aus dem Boden" geschossen - ohne die erforderlichen landesrechtlichen Genehmigungen. Daraufhin verabschiedete der Wiener Landtag im Frühjahr 2016 ein neues Wettengesetz mit strengerem Jugend- und Spielerschutz.

Die Verschärfung des Gesetzes und die intensiven Kontrollen von Stadt und Finanzpolizei zeigten Wirkung: Bisher wurden laut Angaben der Stadt rund 430 illegale Wettautomaten und mehrere tausend Euro an Bargeld beschlagnahmt sowie 23 Wettlokale geschlossen: "Das Gesetz wirkt sich eindeutig sehr positiv aus, die Entwicklungen sind erfreulich. Ganze Straßenzüge verändern ihr Gesicht, nun entstehen wieder Geschäfte und Gastronomie, wo früher nur düstere Wettlokale zu finden waren", zeigte sich Sima erfreut. Die Stadt werde den "Kampf gegen illegale Wettautomaten konsequent fortsetzen", versicherte sie.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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