Staatsausgaben für Wohnbau in Österreich unter EU-Durchschnitt

Brüssel/Luxemburg (APA) - Unter den EU-Staaten geben Bulgarien, Zypern und Rumänien gemessen an ihrer Wirtschaftskraft am meisten für den Wohnbau aus. Laut Daten von Eurostat vom Montag gaben die EU-Staaten 2015 insgesamt 86 Mrd. Euro für den Wohnbau aus, das entspricht 0,6 Prozent des EU-BIP. Zusätzlich gaben sie 81 Mrd. Euro - oder 0,5 Prozent des EU-BIP - für Sozialausgaben betreffend Unterbringung aus.

Am oberen Ende der Skala stehen bei den Wohnbauausgaben Bulgarien (2,1 Prozent), Zypern (1,8 Prozent), Rumänien (1,5 Prozent), gefolgt von Frankreich und Ungarn (je 1,1 Prozent) und Lettland (1,0 Prozent). Österreich befindet sich mit 0,4 Prozent des BIP am unteren Ende der Skala, gemeinsam mit Deutschland, Estland, Malta und Finnland. Noch weniger geben Dänemark und Griechenland (je 0,2 Prozent) sowie Belgien, Litauen und die Niederlande (0,3 Prozent) für den Wohnbau aus.

Bei den Sozialausgaben für Unterbringung ist Großbritannien führend, es wendet 1,3 Prozent seines BIP dafür auf. Dahinter liegen Frankreich (0,9 Prozent), Irland (0,8 Prozent) und Dänemark (0,7 Prozent). Weniger als 0,1 Prozent geben dagegen Bulgarien, Estland, Griechenland, Spanien, Kroatien, Italien, Zypern, Luxemburg, Portugal, Rumänien Slowenien und die Slowakei für solche Sozialausgaben aus. In Österreich betrug der Anteil 0,1 Prozent des BIP.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte