Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kärntner Landesrat Zafoschnig

Klagenfurt (APA) - Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt gegen den Kärntner Landesrat Ulrich Zafoschnig (ÖVP) und Hans Schönegger, den Geschäftsführer der Kärntner Betriebsansiedlungs- & Beteiligungs GmbH (Babeg) wegen des Verdachts der Untreue. Behördensprecher Markus Kitz bestätigte am Montag auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung". Man stehe noch ganz am Anfang, sagte Kitz.

Den Ermittlungen liegt eine Anzeige des Anwalts der Erbinnen von Jörg Haider, Dieter Böhmdorfer, zugrunde. Das Land Kärnten fordert ja in einem Zivilprozess 600.000 Euro von den Haider-Erbinnen - Geld, das im Zuge des Hypo-Verkaufs im Jahr 2007 zu Unrecht an Steuerberater Dietrich Birnbacher ausbezahlt worden war. Im Prozessverlauf erstattete Böhmdorfer schließlich Anzeige wegen des Verdachts der Untreue. 2012 war der ehemalige Kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz nämlich in der Causa Birnbacher verurteilt worden, dabei hatte Martinz eine Million Euro zurückgezahlt und dem Land Kärnten ein Pfandrecht über drei Millionen Euro eingeräumt. Zafoschnig und Schönegger hätten es als Vorstände der Kärntner Landesholding (KLH) verabsäumt, eine Exekution zu veranlassen, so die Argumentation von Böhmdorfer.

Der Anwalt hatte Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKSTA) erstattet, diese trat die Causa an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ab.

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