Staatsanwalt beantragt Haftstrafen für Ackermann und Breuer

Im Strafprozess um den versuchten Betrug im Fall Kirch stehen drei Banker vor Gericht. Ein Urteil soll Ende April gefällt werden.

München/Frankfurt. Im Strafprozess um versuchten Betrug im Fall Kirch hat der Staatsanwalt vor dem Landgericht München Haftstrafen für die ehemaligen Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer und Josef Ackermann gefordert. Für Ackermann beantragte er zweieinhalb Jahre Haft, für Breuer dreieinhalb Jahre.

Der amtierende Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, soll aus Sicht des Staatsanwalts mit einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung sowie 2 Mio. Euro Geldstrafe sanktioniert werden. Die Beweisaufnahme habe den Vorwurf der Anklage voll umfänglich bestätigt.

Der Vorsitzende Richter Peter Noll teilt diese Einschätzung aber nicht: Er hatte kurz vor dem Schlussvortrag bereits gesagt, dass der Prozess die Anklage nicht bestätigt habe. Fitschen und die anderen Angeklagten dürften nach diesen klaren Worten wohl trotz des Antrags der Staatsanwaltschaft nicht viel zu befürchten haben. Das Urteil soll voraussichtlich Ende April verkündet werden.

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass Fitschen, Ackermann und Breuer sowie zwei weitere ehemalige Top-Banker der Deutschen Bank vor fünf Jahren Richter hinters Licht führen wollten, um die Deutsche Bank vor Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit der Pleite des Medienkonzerns Kirch zu bewahren. Die Angeklagten hatten die Vorwürfe von Anfang an zurückgewiesen.

Linz (APA) - Die Österreicher überraschen zu Weihnachten im Durchschnitt sechs Personen mit Geschenken. 43 Prozent bereiten die Weihnachtseinkäufe Spaß, 27 Prozent empfinden sie eher als Belastung, der Rest ist unentschieden. Frauen und jüngeren Personen macht das Christmas-Shopping im Vergleich zu Männern und älteren Personen eher Freude. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.
 

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Österreicher beschenken im Durchschnitt zu Weihnachten sechs Personen

Pfullendorf (APA/dpa) - Der insolvente deutsche Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Auch der letzte potenzielle Investor habe am Ende kein Kaufangebot abgegeben, teilte das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mit. Damit sei der Verkaufsprozess ohne Ergebnis beendet. Das verbleibende Vermögen werde, so weit möglich, in den kommenden Monaten verkauft.
 

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Endgültiges Aus für insolventen Küchenbauer Alno

Addis Abeba (APA/dpa) - Eine Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba.
 

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Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten