St. Pöltner Hausmann KG hat Sanierungsverfahren beantragt

St. Pölten (APA) - Die in den Sparten Leder-, Papier- und Schreib- sowie Spielwaren tätige Georg Hausmann KG aus St. Pölten hat den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Der Gläubigerschutzverband Creditreform bezifferte die Passiva am Dienstag mit mehr als 2,1 Mio. Euro. 100 bis 140 Gläubiger und 57 Arbeitnehmer, laut AKV auch zwei Lehrlinge, seien betroffen.

Hausmann wurde 1972 gegründet, das alteingesessene Handelsunternehmen betreibt österreichweit 15 Filialen: vier in St. Pölten, je zwei in Wiener Neustadt und Krems, weiters Wien-Auhofcenter, Donauzentrum Wien, Vöcklabruck, Liezen, Linz, Tulln und Amstetten, so der KSV1870 und Creditreform. Als Insolvenzursachen wurden extremer Preiskampf und unglaublicher Margendruck genannt.

Das Unternehmen soll reduziert fortgeführt werden. "Restrukturierungsmaßnahmen wurden offenbar bereits vorbereitet", berichtete der KSV. Den Gläubigern wird die "Mindestquote" von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro