S&T hat bis Juni Ergebnis unterm Strich fast verdoppelt

Wien/Linz (APA) - Der im Frankfurter TecDAX gelistete Linzer IT-Dienstleister S&T hat seine Ergebnisse unterm Strich bis Juni fast verdoppelt. Nach sechs Monaten lag der Umsatz bei 422,7 Millionen Euro, ein Zuwachs um 11 Prozent. Damit blieb auch der Umsatzausblick für das volle Jahr 2018 aufrecht: Heuer sollen die Umsätze bei rund einer Milliarde Euro liegen. Bis 2023 soll es dann doppelt so viel sein.

Die Projekt-Pipeline sei deutlich stärker gefüllt, teilte der Konzern Freitagfrüh mit. Auch das zweite Quartal habe sich durch große Wachstumsdynamik ausgezeichnet. Auch seien die operativen Kosten im bisherigen Jahresverlauf geringer ausgefallen als voriges Jahr.

Der operative Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) legte im ersten Halbjahr 2018 daher um rund 35 Prozent auf 36,7 Mio. Euro zu. Für das zweite Quartal 2018 wurde ein EBITDA-Anstieg um rund 31 Prozent 19,6 Mio. Mio. Euro gemeldet. Das Konzernergebnis wuchs im Halbjahr von 9,2 auf 17,2 Mio. Euro, auch im zweiten Quartal konnte dieser Wert unterm Strich von 5,3 Millionen auf 9,7 Mio. Euro nahezu verdoppelt werden. Der Gewinn je Aktie (nicht verwässert) stieg in der Sechsmonatsperiode auf 26 Cent (Vorjahr.: 10 Cent) an.

Vor allem infolge der Rückzahlung einer 15 Mio. Euro schweren Anleihe im Mai 2018 bzw. der Dividende im Juni gingen die Barmittel zum Halbjahresstichtag auf 140,0 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 216,9 Mio. Euro) zurück. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich per 30. Juni indes auf 45,4 Prozent (Dezember: 41,2 Prozent).

Vorstandschef Hannes Niederhauser zeigte sich in einer Mitteilung mit dem Ergebnis im Halbjahr sehr zufrieden. Mit dem deutlichen Ergebnisplus habe die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2018 eine EBITDA-Marge von 8,7 Prozent erreichet, was schon nah am Langfristziel von 10 Prozent liege. Für 2018 wurde neben dem Umsatzausblick (rund 1 Mrd. Euro) auch die Prognose eines EBITDA von zumindest 80 Mio. Euro EBITDA bestätigt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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