Springer-Chef nennt Wunschziel von einer Milliarde Euro Gewinn

(Reuters) - Der Axel-Springer-Verlag könnte nach Worten von Konzern-Chef Mathias Döpfner künftig seinen Gewinn nahezu verdoppeln. Ein bereinigter Gewinn (Ebitda) von einer Milliarde Euro sei "absolut möglich", sagte Döpfner nach Konzern-Angaben jüngst auf einer Management-Konferenz, wie am Dienstag bekannt wurde. "Der Betrag wurde genannt - aber nicht angekündigt, als Ziel vorgegeben oder in Aussicht gestellt", fügte eine Springer-Sprecherin hinzu. "Es ist als motivierendes langfristiges Wunschziel des Vorstandsvorsitzenden zu verstehen, um das Unternehmen weiterhin auf einen klaren Wachstumskurs hin zu orientieren." Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag 2013 bei rund 454 Millionen Euro.

Döpfner äußerte sich am 28. August auf einer Mitarbeiter-Veranstaltung. Es gehe nun "ohne Wenn und Aber um Wachstum", zitierte ihn das Internet-Portal www.media.de. Allein Kosten zu sparen oder umzubauen, reiche nicht, denn man müsse sich auf Wachstum konzentrieren. "Kleinkariertes Denken hilft nicht. Warum sollte Axel Springer kein Unternehmen sein, das ein Ebitda von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr erreicht?", sagte Döpfner dem Bericht zufolge. "Warum sollte Axel Springer kein Unternehmen sein, das eine Marktkapitalisierung von zehn Milliarden Euro und einen Börsenkurs von einhundert Euro erreicht?" Demnach räumte Döpfner auch ein: "Es steht mir nicht zu, an dieser Stelle ein solches Ziel vorzugeben." Der Springer-Chef forderte jedoch die Mitarbeiter auf, ihn zu dabei "zu unterstützen, das Ziel zu erreichen."

Springer verlagert immer mehr Geschäft ins Internet und will nach eigenen Angaben weiter zukaufen. Der Herausgeber von "Bild" und "Welt" peilt für 2014 einen Gewinnanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich an. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

Die Springer-Aktie notierte am Dienstag in einem etwas schwächeren Marktumfeld 0,3 Prozent tiefer mit 45,36 Euro.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert