Spotify startet bald mit eigenem Video-Streaming-Angebot

Der weltgrößte Musik-Streamingdienst Spotify will Berichten zufolge ins Videogeschäft einsteigen. Das schwedische Unternehmen werde am 20. Mai in New York ein neues Video-Streaming-Angebot verkünden, berichteten "New York Times", "Financial Times" und das "Wall Street Journal" am Freitag übereinstimmend unter Berufung auf informierte Kreise.

Spotify werde damit in direkte Konkurrenz zu YouTube treten, das zum US-Internetriesen Google gehört. Der "New York Times" zufolge macht das Video-Portal YouTube dem schwedischen Unternehmen arg zu schaffen, weil die dort gratis gezeigten Musikvideos viele Gelegenheitshörer anlocken. Der 2008 gegründete Dienst Spotify hat nach eigenen Angaben 15 Millionen zahlende Kunden. Weitere 45 Millionen Musikfreunde nutzen das Angebot kostenlos.

Im Geschäftsjahr 2014 verdreifachte Spotify wegen hoher Investitionen seinen Nettoverlust auf 162,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Doch auch wenn es noch nie einen Jahresgewinn erzielt hat, zählt Spotify nach Angaben des "Wall Street Journal" mit 8,4 Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) zu den wertvollsten nicht an der Börse notierten Start-up-Unternehmen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte