Spotify will eine halbe Milliarde Dollar von Investoren

Der US-Musikdienst Spotify will sich laut Medienberichten rund halbe Milliarde Dollar bei Investoren besorgen. Die Firma solle dabei insgesamt mit 6 Mrd. Dollar (5,3 Mrd. Euro) bewertet werden, berichtete das "Wall Street Journal". Nach Informationen der "Financial Times" könnten es sogar 8 Mrd. Dollar werden.

Bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2013 war Spotify laut Medienberichten mit 4 Mrd. Dollar bewertet worden. Das Start-up aus Schweden gilt als Marktführer bei Streaming-Diensten, bei denen die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird. Spotify hat 60 Mio. Nutzer, von denen ein Viertel zahlende Abo-Kunden sind.

Bei einer erfolgreichen Finanzierungsrunde könnte Spotify seine Börsenpläne bis zum kommenden Jahr aufschieben, schrieb das "Wall Street Journal" am späten Donnerstag weiter unter Berufung auf informierte Personen. Das Unternehmen hatte im vergangenen Frühjahr bereits eine Kreditlinie über rund 200 Mio. Dollar vereinbart.

Während sich die legale Musik-Nutzung von CD-Kauf und Downloads hin zu Abo-Modellen verlagert, steigt auch die Konkurrenz. Als ausschlaggebend für den Erfolg gilt es, den Nutzern eine Orientierung in der Masse von Millionen Songs zu bieten.

Spotify tritt gegen Rivalen wie Deezer, Napster, Rdio oder Juke an. Apple übernahm im vergangenen Jahr für 3 Mrd. Dollar den Kopfhörer-Anbieter Beats, zu dem auch ein Streaming-Dienst gehört. Beats Music ist bisher nur in den USA aktiv, laut Medienberichten plant der iPhone-Konzern aber eine baldige internationale Expansion.

Auch Rapstar Jay-Z will sich einen eigenen Streaming-Dienst zulegen, wie am Freitag bekannt wurde. Der 45-Jährige bietet 464 Mio. Schwedische Kronen (49,8 Mio. Euro) für den auch in Deutschland aktiven Abo-Service WiMP und den US-Ableger Tidal übernehmen. Das Kaufangebot ist 464 Mio. Schwedische Kronen schwer. Die Betreiberfirma Aspiro empfahl ihren Aktionären am Freitag, das Offert anzunehmen.

WiMP und Tidal spezialisieren sich auf das Streaming von Musik in hoher Qualität. WiMP hat nach bisherigen Informationen rund eine halbe Million Kunden in Deutschland, Polen, Schweden, Norwegen und Dänemark.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro