Sportartikelhersteller erwarten 2016 kräftiges Wachstum

Große Sportereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und die Olympischen Sommerspiele in Brasilien sollen für Umsatzplus sorgen. Die Sportartikelmesse ispo eröffnet am Sonntag in München seine Pforten.

München. Sportartikelhersteller rechnen in diesem Jahr dank der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Sommerspiele mit einem kräftigen Umsatzplus. Weltweit sei ein Wachstum bis zu einem zweistelligen Prozentbereich möglich, sagte der Präsident des Weltverbandes der Sportartikelindustrie, Frank A. Dassler, am Mittwoch in München vor dem Auftakt der Messe ispo.

"Sport bleibt also ein Wachstumstreiber in der Weltwirtschaft." Sorgen bereiten der Branche allerdings mögliche Einschränkungen von großen Sportevents wegen der Angst vor Terroranschlägen. "Auf politische Entscheidungen haben wir wenig Einfluss, doch sie können unser Geschäft negativ beeinflussen."

Auf der ispo zeigen von Sonntag an mehr als 2.600 Aussteller ihre Neuheiten. Großes Thema auf der Messe sind auch heuer Fitness-Armbänder und Computer-Uhren, mit denen die körperliche Aktivität gemessen wird. "Die Produkte und Anwendungen in diesem Bereich entwickeln sich in atemberaubendem Tempo", sagte der Geschäftsführer der Messe München, Klaus Dittrich.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien