Sportartikelhersteller erwarten 2016 kräftiges Wachstum

Große Sportereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und die Olympischen Sommerspiele in Brasilien sollen für Umsatzplus sorgen. Die Sportartikelmesse ispo eröffnet am Sonntag in München seine Pforten.

München. Sportartikelhersteller rechnen in diesem Jahr dank der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Sommerspiele mit einem kräftigen Umsatzplus. Weltweit sei ein Wachstum bis zu einem zweistelligen Prozentbereich möglich, sagte der Präsident des Weltverbandes der Sportartikelindustrie, Frank A. Dassler, am Mittwoch in München vor dem Auftakt der Messe ispo.

"Sport bleibt also ein Wachstumstreiber in der Weltwirtschaft." Sorgen bereiten der Branche allerdings mögliche Einschränkungen von großen Sportevents wegen der Angst vor Terroranschlägen. "Auf politische Entscheidungen haben wir wenig Einfluss, doch sie können unser Geschäft negativ beeinflussen."

Auf der ispo zeigen von Sonntag an mehr als 2.600 Aussteller ihre Neuheiten. Großes Thema auf der Messe sind auch heuer Fitness-Armbänder und Computer-Uhren, mit denen die körperliche Aktivität gemessen wird. "Die Produkte und Anwendungen in diesem Bereich entwickeln sich in atemberaubendem Tempo", sagte der Geschäftsführer der Messe München, Klaus Dittrich.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht