SPÖ: Personalentscheidungen am Freitag im Vorstand

Personalentscheidungen stehen am morgigen Freitag auf der Tagesordnung des SPÖ-Präsidiums und des Bundesparteivorstandes. Gerhard Schmid wird zum neuen Bundesgeschäftsführer bestellt. Der 55-Jährige Wiener, der bisher stellvertretender Kabinettschef von Bundeskanzler Werner Faymann war, löst Norbert Darabos ab, der in die burgenländische Landesregierung wechselt.

Mit seinem bisherigen Pressesprecher Matthias Euler-Rolle schickt Faymann einen weiteren engen Mitarbeiter in die Parteizentrale. Der frühere Radio-Moderator wird Kommunikationschef der SPÖ.

Als neue Delegationsleiterin im Europaparlament wird dem Vorstand Evelyn Regner vorgeschlagen. Sie löst Jörg Leichtfried ab, der in die steirische Landesregierung gewechselt ist. Das Mandat Leichtfrieds geht an die Tirolerin Karoline Graswander-Hainz.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht