Spitzenmanager verdienten 2014 um 4 Prozent mehr

Wien (APA) - Spitzenmanager der österreichischen Firmen verdienten 2014 um vier Prozent mehr als 2013. Dazu trugen insbesondere Zuwächse bei den variablen Gehaltsbestandteilen bei, ergab eine Umfrage des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) unter 513 Managern. Führungskräfte der ersten Ebene verdienten im Schnitt 194.200 Euro, in der zweiten Ebene waren es 127.500 Euro, in der dritten 85.000 Euro.

Im Schnitt seien die Einkommen nun wieder auf dem Niveau von 2011. Die Spitzenmanager - "im Wesentlichen sind dies Vorstandsvorsitzende" - verdienten das 4-Fache des durchschnittlichen in Vollzeit beschäftigten Arbeitnehmers, so die 34. Einkommensumfrage des WdF. Wenig überraschend gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Einkommen. Noch mehr hänge das Einkommen aber vom Gewinn ab. Die Manager mussten 2014 auch mehr Reisen als im Jahr davor.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt