Spekulative Börsengeschäfte in Griechenland bald wieder erlaubt

In Griechenland kommt es zu einer weiteren Normalisierung des Börsenhandels. Das Verbot bestimmter spekulativer Aktienmarktgeschäfte lief zum Monatsende am Montag aus. Ein Vertreter der Wertpapieraufsicht sagte der Nachrichtenagentur Reuters, eine Verlängerung werde es nicht geben.

Damit können einen Monat nach Wiedereröffnung der Athener Börse Investoren auch wieder sogenannte Leerverkäufe tätigen, mit denen auf fallende Kurse gewettet wird. Bei diesen Geschäften leihen sich Anleger Aktien, um diese dann zu verkaufen. Dabei hoffen sie, dass sie die Papiere bis zum Ende der Ausleihfrist billiger zurückkaufen und die Differenz als Gewinn einstreichen können.

Die griechische Regierung hatte die Börse und die Banken am 29. Juni geschlossen, als die monatelangen Verhandlungen über weitere Finanzhilfen für das Land kurz vor dem Scheitern standen. Diese Kapitalverkehrskontrollen sollten einen weiteren Geld-Abfluss und damit drohende Bankenpleiten verhindern.

Der Handel am Aktienmarkt wurde am 3. August wiederaufgenommen. Seitdem gibt es dort starke Kursschwankungen, vor allem bei Banktiteln. Das Verbot von Leerverkäufen wurde bis Ende August verlängert.

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