Spekulation um Ausstieg des Staats aus Pariser Flughafenbetreiber

Paris (APA/Reuters) - Spekulationen auf einen Ausstieg des französischen Staats beflügeln Aeroports de Paris (ADP) haben am Mittwoch die Fantasien der Börsianer beflügelt. Die Aktien des Flughafen-Betreibers stiegen um bis zu 5,5 Prozent und steuerten damit auf den größten Tagesgewinn seit fast sechseinhalb Jahren zu.

Auslöser der Rally war ein Bericht des Wirtschaftssenders BFM Business, dem zufolge die Regierung die Privatisierung von ADP vorantreiben und den gesamten 50,6-prozentigen Staatsanteil verkaufen wolle.

Eine Entscheidung solle am 10. März fallen. Ein Sprecher des französischen Präsidialamtes sagte, es sei zu früh, um den Bericht zu bestätigen oder Details zum Thema ADP zu nennen.

ADP gilt seit längerem als heißer Kandidat für eine Privatisierung. Der Baukonzern Vinci, der aktuell 8 Prozent an dem Flughafenbetreiber hält, hat bereits Interesse an einer Aufstockung seiner Beteiligung signalisiert.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder