Spekulation um Ausstieg des Staats aus Pariser Flughafenbetreiber

Paris (APA/Reuters) - Spekulationen auf einen Ausstieg des französischen Staats beflügeln Aeroports de Paris (ADP) haben am Mittwoch die Fantasien der Börsianer beflügelt. Die Aktien des Flughafen-Betreibers stiegen um bis zu 5,5 Prozent und steuerten damit auf den größten Tagesgewinn seit fast sechseinhalb Jahren zu.

Auslöser der Rally war ein Bericht des Wirtschaftssenders BFM Business, dem zufolge die Regierung die Privatisierung von ADP vorantreiben und den gesamten 50,6-prozentigen Staatsanteil verkaufen wolle.

Eine Entscheidung solle am 10. März fallen. Ein Sprecher des französischen Präsidialamtes sagte, es sei zu früh, um den Bericht zu bestätigen oder Details zum Thema ADP zu nennen.

ADP gilt seit längerem als heißer Kandidat für eine Privatisierung. Der Baukonzern Vinci, der aktuell 8 Prozent an dem Flughafenbetreiber hält, hat bereits Interesse an einer Aufstockung seiner Beteiligung signalisiert.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen