Spekulation um Ausstieg des Staats aus Pariser Flughafenbetreiber

Paris (APA/Reuters) - Spekulationen auf einen Ausstieg des französischen Staats beflügeln Aeroports de Paris (ADP) haben am Mittwoch die Fantasien der Börsianer beflügelt. Die Aktien des Flughafen-Betreibers stiegen um bis zu 5,5 Prozent und steuerten damit auf den größten Tagesgewinn seit fast sechseinhalb Jahren zu.

Auslöser der Rally war ein Bericht des Wirtschaftssenders BFM Business, dem zufolge die Regierung die Privatisierung von ADP vorantreiben und den gesamten 50,6-prozentigen Staatsanteil verkaufen wolle.

Eine Entscheidung solle am 10. März fallen. Ein Sprecher des französischen Präsidialamtes sagte, es sei zu früh, um den Bericht zu bestätigen oder Details zum Thema ADP zu nennen.

ADP gilt seit längerem als heißer Kandidat für eine Privatisierung. Der Baukonzern Vinci, der aktuell 8 Prozent an dem Flughafenbetreiber hält, hat bereits Interesse an einer Aufstockung seiner Beteiligung signalisiert.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker