Speedinvest startet zweiten Fonds - 58 Mio. Euro für Start-ups

Die heimische Risikokapital-Firma Speedinvest hat einen zweiten Start-up-Fonds aufgelegt und bei 90 Investoren rund 58 Mio. Euro eingesammelt. Einige Geldgeber des ersten Fonds sind wieder dabei, darunter etwa Russmedia, Hansi Hansmann, Eva Dichand sowie Gerhard und Michael Ströck.

In den kommenden fünf Jahren will der Fonds rund zehn Investments pro Jahr in Internet-Start-ups tätigen, davon die Hälfte außerhalb von Österreich, teilte Speedinvest am Dienstag in einer Aussendung mit. Bis spätestens September 2015 sollen weitere Investoren noch die Möglichkeit erhalten, bei Speedinvest 2 mitzumachen. Ziel sei ein Gesamtvolumen von 70 Mio. Euro.

Auch der Chef von T Mobile Österreich, Andreas Bierwirth, und der Conwert-Gründer Günther Kerbler finden sich in der Investorenliste des Start-up-Fonds. Ebenfalls wieder mit dabei ist die staatliche Förderbank Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS). Sie steckt im Rahmen einer Ausschreibung 7 Mio. Euro aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung in den Speedinvest 2 Fonds. Auch österreichische Start-up-Unternehmer haben in den neuen Fonds investiert: Laut Speedinvest sind es die Gründer von Paysafecard, Gentics, Wikidocs, Blue Tomato, Dynatrace und Runtastic. Auch das deutsche IT-Unternehmen Allgeier Gruppe, der burgenländische Windparkbetreiber Püspök Gruppe, der österreichische Papierhersteller Heinzel Group und die Logistiker Gebrüder Weiss haben in den Start-Up-Fonds investiert.

"Diese InvestorInnen sind selbst zu einem guten Teil erfolgreiche UnternehmerInnen und viele davon wollen sich auch aktiv einbringen. Dieses Netzwerk ist ein einzigartiger Vorteil für Speedinvest und unsere Startups", so Speedinvest-Gründer Oliver Holle.

Das Closing des Speedinvest 2 Fonds steht unter dem Vorbehalt der gesetzmäßigen Registrierung der Speedinvest GmbH als "EuVECA Manager" und der Speedinvest 2 KG als "EuVECA Fonds" bei der Finanzmarktaufsicht (FMA).

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker