Sparprogramm bei Volkswagen gewinnt zur Jahresmitte weiter an Tempo

Wolfsburg/Hannover - Das milliardenschwere Sparprogramm für mehr Effizienz bei Volkswagens Pkw-Kernmarke nimmt langsam, aber sicher Fahrt auf. "Wir rechnen damit, dass deutlich über eine Milliarde Euro davon bereits im laufenden Jahr ergebniswirksam wird", sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Dienstag in Hannover bei der Hauptversammlung.

Insgesamt will der Autobauer bei seiner Hauptmarke rund um Golf und Passat bis 2017 etwa fünf Milliarden Euro einsparen.

Im ersten Quartal hatte das Programm für mehr Kostenbewusstsein einen Betrag "im niedrigen dreistelligen Millionenbereich" freigelegt. Mit der Winterkorn-Ansage für die gute Milliarde Euro bis zum Jahresende scheint nun klar, dass zur Jahresmitte mehr Zugkraft zu erwarten ist.

Insgesamt habe Volkswagen bereits ungefähr die Hälfte der angepeilten fünf Milliarden Euro des Sparziels "identifiziert", sagte Winterkorn. Das Programm soll die Gewinnkraft der Kernmarke von zuletzt nur 2,5 Prozent bis 2017 auf mindestens mehr als das Doppelte anheben. Ziel ist, dass dann 6 Prozent vom Umsatz als Betriebsgewinn hängenbleiben.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen