Sparkurs soll Volkswagen-Pkw 2015 deutlich rentabler machen

Im deutschen Volkswagen-Konzern soll der 5 Mrd. Euro schwere Sparkurs die gewinnschwache Pkw-Kernmarke zügig zurück in die Spur bringen. "Wir rechnen damit, dass deutlich über 1 Mrd. Euro davon bereits im laufenden Jahr ergebniswirksam wird", sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Donnerstag zur Vorlage der Jahresbilanz in Berlin.

Im deutschen Volkswagen-Konzern soll der 5 Mrd. Euro schwere Sparkurs die gewinnschwache Pkw-Kernmarke zügig zurück in die Spur bringen. "Wir rechnen damit, dass deutlich über 1 Mrd. Euro davon bereits im laufenden Jahr ergebniswirksam wird", sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Donnerstag zur Vorlage der Jahresbilanz in Berlin.

Die Gewinnkraft der Kernmarke mit ihren Modellen wie Golf und Passat war 2014 auf 2,5 Prozent Umsatzrendite abgerutscht - es blieben also von 100 Euro Umsatz vor Zinsen und Steuern nur 2,50 Euro operativer Gewinn. Bis 2018 soll das im vergangenen Sommer gestartete Sparprogramm die Ertragskraft mehr als verdoppeln.

Im vergangenen Jahr hatte unter anderem die Wirtschaftsflaute in Russland und Brasilien den Gewinn bei Volkswagen-Pkw um 15 Prozent auf 2,48 Mrd. Euro absacken lassen. Damit fuhren Golf, Passat, Polo, Tiguan und Co bei der Umsatzrendite rund 0,4 Prozentpunkte weniger ein als im Jahr davor. 2018 soll die Hausmarke, die etwa jeden zweiten Euro Umsatz im Konzern einfährt, 6 Prozent Marge haben.

Gewinntreiber waren 2014 erneut die Premium-Töchter Audi und Porsche, die zusammen auf 7,9 Mrd. Euro operativen Gewinn kamen und damit fast zwei Drittel des konzernweiten Betriebsergebnisses ausmachten. Außerdem steigerte das China-Geschäft sein Ergebnis um ein Fünftel auf 5,2 Mrd. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte