Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.

Demnach stieg das Ergebnis vor Steuern von 45,5 Mio. Euro auf 54,5 Mio. Euro. Dafür sei ist vor allem die "sehr positive Entwicklung" bei den Risikovorsorgen verantwortlich. Die Kredite nahmen nur leicht von 8,17 Mrd. Euro auf 8,23 Mrd. Euro zu. Die Kunden-Einlagen wuchsen von 7,8 Mrd. Euro auf 8,4 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme legte von 12,1 Mrd. Euro auf 12,42 Mrd. Euro zu. Der Zinsüberschuss sank gegenüber den ersten 6 Monaten des Vorjahres vor allem aufgrund geringerer Zinserträge aus Wertpapieren von 92 auf 89,4 Mio. Euro.

Demgegenüber stieg der Provisionsüberschuss insbesondere durch Zuwächse im Zahlungsverkehr von 53,6 Mio. auf 54,7 Mio. Euro. Das Handelsergebnis drehte von plus 1,9 Mio. auf minus 1,1 Mio. Euro. Den von 150,5 auf 145,7 Mio. Euro gesunkenen Betriebserträgen stehen Betriebsaufwendungen gegenüber, die von 92,8 auf 96,7 zugenommen haben. Letzteres wird mit dem Personalaufwand aufgrund der aperiodischen Dotierung einer Rückstellung für pensionsähnliche Verpflichtungen begründet. Das Betriebsergebnis sank von 57,7 Mio. auf 49,1 Mio. Euro.

Für heuer erwartet die Sparkasse ein leicht sinkendes Betriebsergebnis getrieben vor allem durch höhere Verwaltungskosten und einen niedrigeren Zinsüberschuss, was durch höhere Provisionserträge nicht vollständig kompensiert werden könne. Demgegenüber wird damit gerechnet, dass die Risikokosten gegenüber dem Vorjahr massiv sinken, wodurch in Summe ein "ähnlich gutes Ergebnis vor Steuern" wie im Vorjahr prognostiziert wird.

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