Sparbuch-Umfrage: Jeder vierte Sparer ist am Absprung

Das Sprbuch verliert an Attraktivität, auch wenn zwei Drittel der Österreicher ihre Ersparnisse auf Sparkonten hält. Fonds sollen als Alternative immer beliebter werden.

Wien/Amsterdam. Das Sparbuch verliert als Anlageform immer mehr an Wertschätzung und Bedeutung. Bereits jeder vierte Österreicher ist laut einer Umfrage im Auftrag der Direktbank ING-DiBa auf dem Absprung und überlegt sich Alternativen. Gut zwei Drittel der Österreicher habe demnach den Großteil ihrer Ersparnisse auf dem Sparbuch bzw. Sparkonto liegen.

Der Anteil der Frauen, die ein Sparbuch haben, ist mit 74 Prozent höher als der Anteil der Männer, der bei 62 Prozent liegt. Die größten Sparbuchfans sind die Salzburger mit ganzen 79 Prozent, geht aus der Umfrage unter 1.000 Österreichern hervor. Die Tiroler haben mit 64 Prozent den geringsten Anteil.

Für die meisten Befragten (64 Prozent) ist das Sparbuch einfach eine bequeme Variante der Veranlagung. 76 Prozent sagen, sie wüssten sehr wohl, dass es Alternativen dazu gebe. 27 Prozent wollen solche Alternativen auch konkret in Betracht ziehen und prüfen.

Das größte Interesse an alternativen Veranlagungsformen zum Sparbuch zeigen die Vorarlberger (31 Prozent) sowie Menschen um die 50 (33 Prozent). Männer zeigen sich auf der Suche nach Alternativen mit 34 Prozent wesentlich aktiver als Frauen mit 20 Prozent. Geringes Interesse zeigen die Burgenländer: 82 Prozent möchten bei ihrem Sparbuch bleiben.

Immer beliebter als Sparbuch-Alternative werden laut Umfrage Investmentfonds. 18 Prozent aller Österreicher haben demnach mittlerweile bereits in Investmentfonds veranlagt, was laut der Direktbank mit den anhaltenden Niedrigzinsen zusammenhängt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro