Sparbuch verliert an Bedeutung - Immobilien und Aktien an der Spitze

Das Sparbuch verliert als Anlageform immer mehr an Bedeutung. Immobilien schafften es dagegen zum ersten Mal auf Platz eins, gefolgt von Aktien und dem Sparbuch. Dahinter folgen Investmentsfonds, Anleihen und Bargeld, so das Ergebnis des "Bankbarometer 2016", einer internetbasierten Befragung von emotion banking unter 106 heimischen Top-Bankern vom Februar.

Zwar gehen die befragten Banker mehrheitlich auch künftig von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus, verglichen mit der Einschätzung der vergangenen zwölf Monate sehen sie die Zukunft aber etwas rosiger. Das Feld der Optimisten vergrößerte sich von 6,7 auf 23,8 Prozent, jenes der Pessimisten verkleinerte sich von 40,9 auf 30,5 Prozent.
Die Ertragssituation der Banken wird aber weiterhin als sehr kritisch beurteilt. Hier stehen 6,7 Prozent Optimisten 67,4 Prozent Pessimisten gegenüber. Optimistischer wird es, wenn es um das eigene Institut geht, da erwarten sich immerhin 49 Prozent eine Steigerung des Geschäftsvolumens, 38,6 Prozent ein besseres Provisionsergebnis und 33,3 Prozent eine Steigerung der Bilanzsumme. "Den Banken geht allmählich die Luft aus", kommentiert emotion banking-Geschäftsführerin und Studienherausgeberin Barbara Aigner diese Entwicklung in einer Aussendung am Dienstag.
Die Intensität des Wettbewerbes nimmt zu. Vor allem Fintechs, beispielsweise sind das Online-Bezahldienste, bereiten den eingesessenen Bankern zunehmend Sorge bezogen auf ihr traditionelles Bankgeschäft. 90 Prozent der befragten Banker erwarten sich heuer von den digitalen Angreifern spürbare Marktgewinne - das sind um 52 Prozent mehr. Auch internationale Mitbewerber und Direktbanken werden deutlicher wahrgenommen als in den Vorjahren. Finanzvertriebe und Versicherungen verlieren im Gegensatz dazu erneut an Bedeutung.
Die Banker rechnen damit, dass der Trend zur Digitalisierung des Vertriebes anhalten wird. 57 Prozent erwarten spürbar weniger Frequenz in den Filialen, 87 Prozent eine Zunahme des Mobile Banking, 55 Prozent eine Zunahme der Kommunikation über digitale Kanäle.
Mit neuen Bankkunden wird kaum gerechnet. Kundenstand, Kreditnachfrage und Kreditvolumen stagnieren, Baufinanzierungen werden als wichtigste Wachstumschance gesehen. Auch Private Banking, Anlagen und Digital Banking gewinnen laut Umfrage an Bedeutung. Als größte Risiken für das Bankengeschäft werden unverändert Zinspolitik, Regularien und der Konkurrenzdruck gesehen.

Lieboch/Wien (APA) - Die Zeta Biopharma GmbH mit Sitz in Lieboch bei Graz hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag vom deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erhalten. Der Auftrag übersteige deutlich die 25 Mio. Euro-Grenze und umfasst neben Anlagenplanung die Lieferung der Bioreaktoren für die Biotech-Produktionsanlage am Boehringer Regional Center Vienna.
 

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Steirische Zeta Biopharma mit Großauftrag von Boehringer Ingelheim

Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair kündigt sich der erste Pilotenstreik der Geschichte an. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat am Dienstag zu Streiks an den deutschen Basen aufgerufen. Zuvor hatten bereits Gewerkschaften in Italien und Portugal für Arbeitskämpfe mobilisiert. An der Basis Dublin haben sich irische Piloten per Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen.
 

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Deutsche Ryanair-Piloten wollen streiken - Europaweite Aktion

Wien (APA) - Der Automarkt boomt in Österreich. Bis November wurden heuer 327.669 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, um 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Damit lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen einen Monat vor Jahresende nur um rund 2.000 Stück unter jener des Gesamtjahres 2016. Im Monat November betrug der Anstieg 16 Prozent.
 

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Automarkt boomt - Pkw-Zulassungen bis November um 7,8 Prozent höher