Spannung bei Amazon Italien - Personal streikt

Rom/Seattle (APA) - Kurz vor Weihnachten verschärft sich der Druck der Mitarbeiter des E-Commerce-Riesen Amazon in Italien - sie fordern Gehaltserhöhungen. Das Personal im norditalienischen Piacenza legten am Mittwoch zwei Stunden lang die Arbeit nieder.

Das Management hatte die Verschiebung der Gespräche mit den Gewerkschaften auf die Zeit nach Weihnachten gefordert, da dies entscheidende Tage für das Unternehmen seien. Daraufhin kündigten die Gewerkschaften den Streik an. Amazon beschäftigt in Italien 1.600 Mitarbeiter. Hinzu kommen 2.000 Leiharbeiter. Schon Ende November - am Black Friday, der laut US-Tradition die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts einleitet, - hatten die italienischen Mitarbeiter des US-Konzerns gestreikt.

Mit dem Arbeitsausstand verlangen sie von dem vor zehn Jahren gegründeten Verteilzentrum bessere Löhne. Verhandlungen mit dem Management des US-Onlinehändlers hätten bisher keine Ergebnisse gebracht, klagten die Gewerkschaften. Amazon erwiderte, dass die vom Unternehmen gezahlten Löhne zu den höchsten in der Logistikbranche zählen. Amazon betont in dem Tarifstreit immer wieder, ein guter Arbeitgeber zu sein und vergleichsweise hohe Löhne zu zahlen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte