Spanische Wochenzeitschriften "Interviu" und "Tiempo" machen dicht

Madrid (APA/dpa) - Zwei der bekanntesten Zeitschriften Spaniens müssen wegen starker Verlustgeschäfte ihre Tore dicht machen. Die Illustrierte "Interviu" und das Nachrichtenmagazin "Tiempo", zwei Ikonen unter den spanischen Wochenzeitschriften, würden sowohl in ihrem Print- als auch im Online-Auftritt vom Markt genommen, teilte der Herausgeber Ediciones Zeta am Montag mit.

Die Hauptursache für die Entscheidung sei, dass es unmöglich geworden sei, "die hohen Verluste beider Publikationen in den vergangenen Jahren aufzufangen", so Ediciones Zeta. Diese seien eine direkte Folge des "schwindelerregenden Rückgangs in der Verbreitung und in den Werbeeinnahmen". In den vergangenen fünf Jahren sei die Auflage um 65 Prozent zurückgegangen, während sich die Verluste auf sieben Millionen Euro belaufen hätten.

"Das Unternehmen hat seine Absicht bekannt gegeben, diese Zeitschrift zu schließen und alle Mitarbeiter zu entlassen - nach 42 Jahren an den Kiosken", twitterte "Interviu". Die Illustrierte war 1976 gegründet worden. "Tiempo" kam zunächst als politische Beilage heraus, wurde aber ab 1982 eigenständig verbreitet.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht