Spanische Wochenzeitschriften "Interviu" und "Tiempo" machen dicht

Madrid (APA/dpa) - Zwei der bekanntesten Zeitschriften Spaniens müssen wegen starker Verlustgeschäfte ihre Tore dicht machen. Die Illustrierte "Interviu" und das Nachrichtenmagazin "Tiempo", zwei Ikonen unter den spanischen Wochenzeitschriften, würden sowohl in ihrem Print- als auch im Online-Auftritt vom Markt genommen, teilte der Herausgeber Ediciones Zeta am Montag mit.

Die Hauptursache für die Entscheidung sei, dass es unmöglich geworden sei, "die hohen Verluste beider Publikationen in den vergangenen Jahren aufzufangen", so Ediciones Zeta. Diese seien eine direkte Folge des "schwindelerregenden Rückgangs in der Verbreitung und in den Werbeeinnahmen". In den vergangenen fünf Jahren sei die Auflage um 65 Prozent zurückgegangen, während sich die Verluste auf sieben Millionen Euro belaufen hätten.

"Das Unternehmen hat seine Absicht bekannt gegeben, diese Zeitschrift zu schließen und alle Mitarbeiter zu entlassen - nach 42 Jahren an den Kiosken", twitterte "Interviu". Die Illustrierte war 1976 gegründet worden. "Tiempo" kam zunächst als politische Beilage heraus, wurde aber ab 1982 eigenständig verbreitet.

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.
 

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Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Peking (APA/Reuters) - Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Jyrki Katainen sieht Fortschritte beim anvisierten bilateralen Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Durch den geplanten Austausch beim gegenseitigen Marktzugang komme man auch beim Investitionsabkommen einen Schritt voran, sagte Katainen am Montag nach Gesprächen mit Spitzenvertretern der chinesischen Regierung in Peking.
 

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EU-Kommissar: Kommen bei Investitionspakt mit China voran

Graz (APA) - Dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zu den heimischen Klimazielen leisten muss, ist den Autofahrerclubs klar. Dass dies ohne Einschränkungen in Sachen Mobilität wie Fahrverbote oder Verteuerungen machbar sei, ließen sich diese nun von einem unabhängigen Expertenbericht bestätigen, den der ÖAMTC am Montag in Wien präsentierte.
 

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Expertenbericht: Klimaziele ohne Mobilitätseinbußen erreichbar