Spanische Wirtschaft wuchs im ersten Quartal um 0,8 Prozent

Die spanische Wirtschaft hat ihr kräftiges Wachstum zu Jahresbeginn gehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Jänner bis März erneut um 0,8 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt am Freitag in Madrid mitteilte. Befragte Ökonomen hatten mit einer leichten Abschwächung auf 0,7 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 wuchs die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone um 3,4 Prozent. Das Land hat wegen der Finanz- und Schuldenkrise eine schwere Rezession hinter sich und kommt auf eine der höchsten Wachstumsraten in der Eurozone. Mit 21,0 Prozent hat es aber nach Griechenland die zweithöchste Arbeitslosenquote aller 28 EU-Staaten.

Der künftige Kurs der Wirtschaftspolitik ist unklar, weil nach der Wahl im Dezember noch immer keine Regierung gebildet wurde und voraussichtlich Ende Juni Neuwahlen anstehen. Der amtierende Wirtschaftsminister Luis de Guindos senkte die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 3,0 auf 2,7 Prozent.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder