Spanische Wirtschaft hielt ihr Wachstumstempo trotz Katalonien-Krise

Madrid (APA/Reuters) - Trotz der Katalonien-Krise bleibt Spanien eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Europa. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Jänner bis März das dritte Quartal in Folge um 0,7 Prozent, wie das Statistikamt in Madrid am Donnerstag eine frühere Schätzung bestätigte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gab es einen Anstieg von 3,0 Prozent.

Spanien gehört zu den am schnellsten wachsenden Euro-Ländern: Die Währungsunion insgesamt expandierte zu Jahresbeginn um 0,4 Prozent, ihre größten Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich schafften nur 0,3 beziehungsweise 0,2 Prozent. Die Industriestaaten-Organisation OECD sagt Spanien für heuer ein BIP-Plus von 2,8 Prozent voraus, für 2019 von 2,4 Prozent.

Der Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region Katalonien hat in den vergangenen Monaten Investoren, Konsumenten und Touristen verunsichert. Nach der Verkündung der Unabhängigkeit Kataloniens durch das Regionalparlament hatte die Zentralregierung die dortige Regierung abgesetzt. Bei den Neuwahlen im Dezember gewannen erneut die Separatisten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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