Spanische Notenbank: Katalonien-Krise kann Aufschwung dämpfen

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Notenbank warnt vor einem Dämpfer für den Aufschwung durch die Katalonien-Krise. Sollten die separatistischen Tendenzen zunehmen, könne dies die konjunkturellen Aussichten ebenso belasten wie die Finanzstabilität, erklärte sie am Donnerstag.

Im schlimmsten Fall könne dies in den beiden kommenden Jahren das Wirtschaftswachstum um 2,5 Prozentpunkte drücken. Umgekehrt könne eine rasche Lösung des Konflikts die Risiken schnell verringern.

In der Industrie liefen die Geschäfte im Oktober ungeachtet der Krise so gut wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex kletterte um 1,5 auf 55,8 Punkte, wie das Institut IHS Markit zu seiner Firmenumfrage mitteilte. "Es gibt keinen erkennbaren Einfluss der politischen Situation in Katalonien auf die Arbeitsabläufe der Industrie", sagte Markit-Ökonom Andrew Harker. Allerdings leidet die Stimmung: Die Aussichten für die kommenden zwölf Monate schätzen die Betriebe so schlecht ein wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Nach Verkündung der Unabhängigkeit Kataloniens durch das Regionalparlament hatte die Zentralregierung umgehend die dortige Regierung abgesetzt und für den 21. Dezember Neuwahlen festgelegt. Am Montag erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Mitglieder der entmachteten katalanischen Regionalregierung. Spanien zählt zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas. Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 0,8 Prozent zu, das der Eurozone dagegen nur um 0,6 Prozent.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen