Spanische Großbank Santander will bis zu 1.200 Jobs streichen

Die spanische Bank Santander, die größte der Eurozone, will Jobs streichen. Bis zu 1.200 Stellen in Spanien sollten wegfallen, hieß es am Mittwoch aus Gewerkschaftskreisen. Die Führung der Bank war zuvor zu einem Treffen mit Arbeitnehmervertretern zusammengekommen. Hintergrund des Stellenabbaus ist die geplante Schließung von 450 spanischen Santander-Filialen im Laufe des Jahres.

Die Bank beschäftigt derzeit in Spanien rund 25.000 Menschen. Laut der Gewerkschaft UGT soll der Jobabbau durch Frühpensionierungen und freiwilliges Ausscheiden von Mitarbeitern erreicht werden. In Zusammenhang mit der Schließung von 13 Prozent der Filialen soll es nach Angaben der Gewerkschaft auch Versetzungen geben, bei denen betroffene Mitarbeiter mit 20.000 Euro entschädigt werden.

Dicht machen will Santander vor allem kleinere Niederlassungen mit drei oder weniger Mitarbeitern. Die Bank reagiert damit auf die Tatsache, dass immer weniger Kunden in die Filialen kommen, sondern ihre Bankgeschäfte lieber online erledigen. Santander ist gemessen am Börsenwert das größte Geldhaus der Eurozone.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"