Spaniens Wirtschaft wächst etwas langsamer

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Wirtschaft ist im Sommerquartal ungeachtet der Katalonien-Krise kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Juli bis September um 0,8 Prozent, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten des Statistikamts in Madrid hervorgeht. Ökonomen hatten mit diesem Ergebnis gerechnet, nachdem es im Vorquartal noch 0,9 Prozent waren.

Damit bleibt Spanien eines der am schnellsten wachsenden Euro-Länder: Für die Währungsunion insgesamt erwarten Experten im dritten Quartal ein Wachstum von 0,5 Prozent.

Bedroht wird der Aufschwung durch den Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region Katalonien, der Investoren, Konsumenten und Touristen verunsichert. Die Regierung senkte deshalb ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr von 2,6 auf 2,3 Prozent. Nach der Verkündung der Unabhängigkeit Kataloniens durch das Regionalparlament am Freitag hatte die Zentralregierung umgehend die dortige Regierung abgesetzt und für den 21. Dezember Neuwahlen angesetzt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte