Spaniens Wirtschaft wächst trotz Katalonien-Krise kräftig

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Wirtschaft ist Ende 2017 trotz der Katalonien-Krise kräftig gewachsen, allerdings etwas langsamer als zuvor. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Oktober bis Dezember um 0,7 Prozent, geht aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Statistikamtes in Madrid hervor. Von Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, nachdem es im Vorquartal noch zu 0,8 Prozent gereicht hatte.

Damit bleibt Spanien eines der am schnellsten wachsenden Euro-Länder: Im Jahr 2017 stieg das Bruttoinlandsprodukt in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone um 3,1 Prozent nach 3,3 Prozent im Jahr 2016. Deutschland kam auf 2,2 Prozent, Frankreich auf 1,9 Prozent.

Der Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region Katalonien hat in den vergangenen Monaten Investoren, Konsumenten und Touristen verunsichert. Nach der Verkündung der Unabhängigkeit Kataloniens durch das Regionalparlament hatte die Zentralregierung die dortige Regierung abgesetzt. Bei den Neuwahlen im Dezember gewannen erneut die Separatisten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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