Spaniens Wirtschaft wächst trotz Katalonien-Krise kräftig

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Wirtschaft ist Ende 2017 trotz der Katalonien-Krise kräftig gewachsen, allerdings etwas langsamer als zuvor. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Oktober bis Dezember um 0,7 Prozent, geht aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Statistikamtes in Madrid hervor. Von Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, nachdem es im Vorquartal noch zu 0,8 Prozent gereicht hatte.

Damit bleibt Spanien eines der am schnellsten wachsenden Euro-Länder: Im Jahr 2017 stieg das Bruttoinlandsprodukt in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone um 3,1 Prozent nach 3,3 Prozent im Jahr 2016. Deutschland kam auf 2,2 Prozent, Frankreich auf 1,9 Prozent.

Der Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region Katalonien hat in den vergangenen Monaten Investoren, Konsumenten und Touristen verunsichert. Nach der Verkündung der Unabhängigkeit Kataloniens durch das Regionalparlament hatte die Zentralregierung die dortige Regierung abgesetzt. Bei den Neuwahlen im Dezember gewannen erneut die Separatisten.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker