Spaniens Regierung bei Defizitziel zuversichtlich

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Regierung will die Neuverschuldung im kommenden Jahr unter die Marke von drei Prozent drücken. 2017 sei man auf gutem Wege, die angepeilten 3,1 Prozent zu erreichen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag. In den letzten Jahren wurde die in den europäischen Verträgen festgelegte Defizit-Obergrenze von drei Prozent im Verhältnis zum BIP teils sehr deutlich verfehlt.

Spanien gehört derzeit aber zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Eurozone, was die Steuerquellen des Staates sprudeln lässt. Die Regierung will ihre Wirtschaftsprognosen an diesem Freitag aktualisieren.

Als Risiko für den Aufschwung gelten die Unabhängigkeitsbestrebungen von Katalonien. Bisher wirkten sich diese aber nicht auf die spanische Wirtschaft aus, sagte de Guindos zu Wochenbeginn. Dies liege vor allem daran, dass die Finanzmärkte nicht mit der Unabhängigkeit rechneten. Das katalanische Regionalparlament will am 1. Oktober eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit abhalten. Die Regierung in Madrid lehnt dies als verfassungswidrig ab und hat das Verfassungsgericht angerufen, um die Abstimmung in der wirtschaftlich starken Region zu stoppen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro