Spanien klagt gegen katalanisches Unabhängigkeitsreferendum

(Reuters) - Die spanische Regierung schaltet im Streit über das geplante Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen das oberste Gericht des Landes ein. Die Regierung forderte das Verfassungsgericht am Montag auf, die für den 9. November geplante Volksabstimmung für illegal zu erklären. Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte in einer landesweit in Fernsehen übertragenen Erklärung: "Weder der Gegenstand noch das Vorgehen bei der Wahl stehen in Einklang mit der spanischen Verfassung."


Der Präsident Kataloniens, Artur Mas, hatte am Samstag ein entsprechendes Dekret für das Referendum unterzeichnet. In den vergangenen Jahren hat die Unabhängigkeitsbewegung in dem im Nordosten Spaniens gelegenen Gebiet an Schwung gewonnen, zuletzt auch wegen des Referendums in Schottland. Katalonien ist eine der wohlhabendsten Regionen Spaniens und hat seit 1978 den Status einer autonomen Region. Die Separatisten beklagen die ihrer Ansicht nach zu hohen Transferleistungen an die Zentralregierung. Allerdings war Katalonien in der Hochphase der Finanzkrise 2012 auf Notkredite aus der Hauptstadt angewiesen. Die Schotten hatten Mitte September für den Verbleib in Großbritannien votiert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte