Spanien klagt gegen katalanisches Unabhängigkeitsreferendum

(Reuters) - Die spanische Regierung schaltet im Streit über das geplante Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen das oberste Gericht des Landes ein. Die Regierung forderte das Verfassungsgericht am Montag auf, die für den 9. November geplante Volksabstimmung für illegal zu erklären. Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte in einer landesweit in Fernsehen übertragenen Erklärung: "Weder der Gegenstand noch das Vorgehen bei der Wahl stehen in Einklang mit der spanischen Verfassung."


Der Präsident Kataloniens, Artur Mas, hatte am Samstag ein entsprechendes Dekret für das Referendum unterzeichnet. In den vergangenen Jahren hat die Unabhängigkeitsbewegung in dem im Nordosten Spaniens gelegenen Gebiet an Schwung gewonnen, zuletzt auch wegen des Referendums in Schottland. Katalonien ist eine der wohlhabendsten Regionen Spaniens und hat seit 1978 den Status einer autonomen Region. Die Separatisten beklagen die ihrer Ansicht nach zu hohen Transferleistungen an die Zentralregierung. Allerdings war Katalonien in der Hochphase der Finanzkrise 2012 auf Notkredite aus der Hauptstadt angewiesen. Die Schotten hatten Mitte September für den Verbleib in Großbritannien votiert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne