Spanien verzeichnete 2015 neuen Touristenrekord

Spanien hat im vergangenen Jahr einen neuen Urlauberrekord verzeichnet. 2015 kamen 68,1 Millionen ausländische Touristen ins Land und damit so viele wie nie, teilte das nationale Statistikamt heute, Freitag, in Madrid mit. Es ist das dritte Jahr in Folge, dass die Zahlen auf immer neue Höhen stiegen.

Spanien steht auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer weltweit auf Platz drei hinter Frankreich und den USA - und vor China. Im vergangenen Jahr profitierte das Land auch davon, dass viele Urlauber Mittelmeerländer wie Ägypten oder Tunesien nach Terrorangriffen mieden.

Die Spanien-Urlauber gaben im vergangenen Jahr im Schnitt 741 Euro aus. Das waren um rund zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie der Branchenverband Exceltur mitteilte.

Die meisten Touristen kamen aus Großbritannien, es waren 15,68 Millionen. Dahinter folgten 11,55 Millionen Franzosen und auf Platz drei 10,29 Millionen Deutsche. Aus der Bundesrepublik kamen laut Statistik im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent weniger Urlauber als 2014.

Die Zahl der russischen Touristen sank stark um fast 33 Prozent. Die starke Abwertung des Rubel machte Ferien im Ausland für die Russen sehr viel teurer.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort