S&P: Fast 5 Billionen Dollar US-Firmenanleihen werden bis 2023 fällig

Wien (APA) - In den kommenden fünfeinhalb Jahren - bis Ende 2023 - werden Anleihen von US-Unternehmen in Höhe von rund 4,88 Billionen US-Dollar (4,21 Billionen Euro) fällig. Der jährliche Betrag der abreifenden Anleihen bewegt sich von 721,1 Mrd. US-Dollar im Jahr 2019 bis zum Höchstbetrag von 1,04 Billionen US-Dollar im Jahr 2022, so die Ratingagentur S&P in ihrer aktuellen Studie "U.S. Refinancing Study".

Rund 1,55 Billionen dieser Firmenanleihen werden von S&P als spekulativ eingestuft - mit "BB+" oder noch schlechter.

Firmenanleihen von Finanzdienstleistungsunternehmen verfügen generell über kürzere Laufzeiten als solche von nichtfinanziellen Unternehmen. Kurz- und mittelfristige Schuldverschreibungen machen einen wesentlichen Teil der 322 Mrd. US-Dollar der von S&P bewerteten Schulden der Finanzdienstleistungsbranche aus, die in der zweiten Jahreshälfte 2018 bis Ende 2019 abreifen. Danach würden die jährlichen Fälligkeiten zurückgehen.

Die höchste Verschuldung unter den nichtfinanziellen Unternehmen weist der Hochtechnologiesektor auf. Die meisten spekulativ bewerteten Schulden wurden im Medien- und Unterhaltungssektor aufgenommen.

In den vergangenen zwölf Monaten haben viele US-Firmen die günstigen Finanzierungsbedingungen für Umschuldungen genutzt, heißt es weiter.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen