Sony-Mobilfunk streicht 1000 Jobs in Schweden

Tokio (APA/AFP) - Der japanische Elektronikkonzern Sony will an seinem Standort Lund in Südschweden tausend von insgesamt 2200 Arbeitsplätzen streichen. Diese Zahl sei den Beschäftigten am Montag auf einer Mitarbeiterversammlung genannt worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Von den Stellenstreichungen seien sowohl Angestellte als auch Berater betroffen, sagte der Chef von Sony Mobile, Bengt Arne Molin.

Sony will in seiner Mobilfunksparte bis zum März 2016 insgesamt 2100 Stellen - rund 30 Prozent der Belegschaft - streichen, um aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Sparte hatte im vierten Quartal 2014 einen Verlust von 1,2 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) eingefahren.

Der Elektronikkonzern leidet vor allem im Smartphone-Geschäft unter der harten Konkurrenz. Sony will sich deshalb vor allem auf Länder wie die USA, Japan oder Frankreich als Absatzmarkt konzentrieren, wo Modelle wie das Xperia trotz der Konkurrenz mit Produkten von Samsung und Apple geschätzt werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte