Sony-Mobilfunk streicht 1000 Jobs in Schweden

Tokio (APA/AFP) - Der japanische Elektronikkonzern Sony will an seinem Standort Lund in Südschweden tausend von insgesamt 2200 Arbeitsplätzen streichen. Diese Zahl sei den Beschäftigten am Montag auf einer Mitarbeiterversammlung genannt worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Von den Stellenstreichungen seien sowohl Angestellte als auch Berater betroffen, sagte der Chef von Sony Mobile, Bengt Arne Molin.

Sony will in seiner Mobilfunksparte bis zum März 2016 insgesamt 2100 Stellen - rund 30 Prozent der Belegschaft - streichen, um aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Sparte hatte im vierten Quartal 2014 einen Verlust von 1,2 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) eingefahren.

Der Elektronikkonzern leidet vor allem im Smartphone-Geschäft unter der harten Konkurrenz. Sony will sich deshalb vor allem auf Länder wie die USA, Japan oder Frankreich als Absatzmarkt konzentrieren, wo Modelle wie das Xperia trotz der Konkurrenz mit Produkten von Samsung und Apple geschätzt werden.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker