Sony-Mobilfunk streicht 1000 Jobs in Schweden

Tokio (APA/AFP) - Der japanische Elektronikkonzern Sony will an seinem Standort Lund in Südschweden tausend von insgesamt 2200 Arbeitsplätzen streichen. Diese Zahl sei den Beschäftigten am Montag auf einer Mitarbeiterversammlung genannt worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Von den Stellenstreichungen seien sowohl Angestellte als auch Berater betroffen, sagte der Chef von Sony Mobile, Bengt Arne Molin.

Sony will in seiner Mobilfunksparte bis zum März 2016 insgesamt 2100 Stellen - rund 30 Prozent der Belegschaft - streichen, um aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Sparte hatte im vierten Quartal 2014 einen Verlust von 1,2 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) eingefahren.

Der Elektronikkonzern leidet vor allem im Smartphone-Geschäft unter der harten Konkurrenz. Sony will sich deshalb vor allem auf Länder wie die USA, Japan oder Frankreich als Absatzmarkt konzentrieren, wo Modelle wie das Xperia trotz der Konkurrenz mit Produkten von Samsung und Apple geschätzt werden.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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