Sony dank Kamerasensoren und Videospielen optimistischer

Sony hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wohl mehr Gewinn gemacht als erwartet und dabei vom guten Absatz von Kamerasensoren und Videospielen profitiert. Der operative Gewinn sei bis Ende März 2015 voraussichtlich auf 68 Milliarden Yen (umgerechnet rund 530 Millionen Euro) gestiegen. Endgültige Zahlen sollen am 30. April folgen. Bisher hatten die Japaner nur etwa 156 Millionen Euro angepeilt.

Dennoch zeichnet sich der sechste Nettoverlust in sieben Jahren ab - auch wenn Sony hier ebenfalls etwas optimistischer ist. Unterm Strich dürfte das Minus nach neuer Konzernschätzung bei rund 985 Millionen Euro liegen. Bisher war sogar ein Verlust von gut 1,3 Milliarden Euro befürchtet worden.

Der kriselnde Konzern hat seine Produktpalette zuletzt deutlich verkleinert und seine Fernsehersparte abgespalten, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte Sony immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Künftig wollen die Japaner auf profitablen Nischenmärkten punkten und damit ihren Gewinn in den nächsten drei Jahren auf das 25-Fache hochtreiben. Gewinnträchtige Sparten wie Videospiele und Bildsensoren für Kameras sowie das Unterhaltungsgeschäft sollen Sony nach vorne bringen, hatte Unternehmenschef Kazuo Hirai im Februar bei der Vorlage der neuen Strategie gesagt.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

Newsticker

Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

Newsticker

Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

Newsticker

Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt