Sony dank Kamerasensoren und Videospielen optimistischer

Sony hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wohl mehr Gewinn gemacht als erwartet und dabei vom guten Absatz von Kamerasensoren und Videospielen profitiert. Der operative Gewinn sei bis Ende März 2015 voraussichtlich auf 68 Milliarden Yen (umgerechnet rund 530 Millionen Euro) gestiegen. Endgültige Zahlen sollen am 30. April folgen. Bisher hatten die Japaner nur etwa 156 Millionen Euro angepeilt.

Dennoch zeichnet sich der sechste Nettoverlust in sieben Jahren ab - auch wenn Sony hier ebenfalls etwas optimistischer ist. Unterm Strich dürfte das Minus nach neuer Konzernschätzung bei rund 985 Millionen Euro liegen. Bisher war sogar ein Verlust von gut 1,3 Milliarden Euro befürchtet worden.

Der kriselnde Konzern hat seine Produktpalette zuletzt deutlich verkleinert und seine Fernsehersparte abgespalten, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte Sony immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Künftig wollen die Japaner auf profitablen Nischenmärkten punkten und damit ihren Gewinn in den nächsten drei Jahren auf das 25-Fache hochtreiben. Gewinnträchtige Sparten wie Videospiele und Bildsensoren für Kameras sowie das Unterhaltungsgeschäft sollen Sony nach vorne bringen, hatte Unternehmenschef Kazuo Hirai im Februar bei der Vorlage der neuen Strategie gesagt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker