Sony dank Kamerasensoren und Videospielen optimistischer

Sony hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wohl mehr Gewinn gemacht als erwartet und dabei vom guten Absatz von Kamerasensoren und Videospielen profitiert. Der operative Gewinn sei bis Ende März 2015 voraussichtlich auf 68 Milliarden Yen (umgerechnet rund 530 Millionen Euro) gestiegen. Endgültige Zahlen sollen am 30. April folgen. Bisher hatten die Japaner nur etwa 156 Millionen Euro angepeilt.

Dennoch zeichnet sich der sechste Nettoverlust in sieben Jahren ab - auch wenn Sony hier ebenfalls etwas optimistischer ist. Unterm Strich dürfte das Minus nach neuer Konzernschätzung bei rund 985 Millionen Euro liegen. Bisher war sogar ein Verlust von gut 1,3 Milliarden Euro befürchtet worden.

Der kriselnde Konzern hat seine Produktpalette zuletzt deutlich verkleinert und seine Fernsehersparte abgespalten, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte Sony immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Künftig wollen die Japaner auf profitablen Nischenmärkten punkten und damit ihren Gewinn in den nächsten drei Jahren auf das 25-Fache hochtreiben. Gewinnträchtige Sparten wie Videospiele und Bildsensoren für Kameras sowie das Unterhaltungsgeschäft sollen Sony nach vorne bringen, hatte Unternehmenschef Kazuo Hirai im Februar bei der Vorlage der neuen Strategie gesagt.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair